Die Chlorella ist nicht nur ein hervorragender Nährstofflieferand und aufgrund ihres ausgezeichneten Stoffwechsels frei von schädlichen Stoffen und kann daher auch gut für die Schwermetallausleitung herangezogen werden, sie hat auch wesentlich zum Erhalt des Nobelpreises für Chemie beigetragen. Im Jahr 1961 erhielt Melvin Calvin den Nobelpreis nachdem er an der Chlorella die Photosynthese erforscht hatte. Melvin Calvin (1911 – 1997) war ein amerikanischer Chemiker und Biochemiker, welcher die Dunkelreaktionen der Photosynthese entschlüsselte.
Er untersuchte wie die Pflanzen CO² fixiert und welche biochemischen Prozesse dabei ablaufen. Eines seiner Untersuchungsobjekte war die Chlorella, welche in einer Lösung, die das radioaktive Isotop des Kohlenstoffes [14C] in Form von Kohlenstoffdioxid [14CO²] enthielt. Wurden die Algen beleuchtet, betrieben sie Photosynthese und nahmen 14CO² auf. Nachher untersuchte er die Algen und entdeckte mehrere verschiedene chemische Verbindungen, die entstanden waren und deren Reihenfolge in der erfolgten Synthese er aufzudecken suchte. Durch seine Forschungen entdeckte er den Calvin-Zyklus, der uns allen noch aus der Schule vertraut sein sollte und welcher die chemischen Prozesse der Photosynthese erläutert.
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